Korat's Stadttore und Wassergräben

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Korat's Stadttore und Wassergräben

Beitragvon KoratCat » 17. Okt 2015, 11:08

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Die Wurzeln der Stadt Korat reichen zurück bis ins 14. Jahrhundert, der Sukhothai - Periode, in der sie als Vorposten gegen das zerfallende Königreich der Khmer diente. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden unter dem Ayutthaya König Nari die damaligen Befestigungsanlagen ausgebaut, die jedoch später zum großen Teil verfielen.

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Nur einige kleine Teile der alten Stadtmauer blieben erhalten und Fragmente des heute im alten Stil renovierten Stadttores Pratu Cumpol, das sich direkt hinter der Statue von Thao Suranaree befindet.

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Der Sage nach, wird jeder Alleinstehende, der durch dieses Tor geht, seine Partnerin oder Partner in Korat finden und ein Fremder, der dieses Tor passiert, wird immer wieder nach Korat zurückkommen.

Auch ich habe mal dieses Tor passiert und meine Partnerin in Korat gefunden. Sie selbst stammt jedoch aus dem tiefsten Isaan, ist aber in Korat ansässig geworden, weil sie, wie sie meint, ebenfalls einmal durch dieses Tor gegangen ist.

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An den ebenfalls restaurierten Wassergräben, die den alten Stadtkern umsäumen, befinden sich noch weitere drei Stadttore. Diese Tore,

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Pratu Polsaen,

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Pratu Phollan

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und Pratu Chainarong genannt, wurden in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts neu erstellt. Sie stehen an den Stellen, wo sich früher die bedeutend kleineren Originaltore befunden haben. Diese drei Tore sind sind zum Verwechseln ähnlich bedeutend breiter, als ihre Vorgänger, weil durch ihnen heute der pulsierende Autoverkehr in und aus der Altstadt geleitet wird.

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Die Wassergräben, die heute noch oder auch wieder die Altstadt umschließen, sind ein Ort der Ruhe und Erholung.

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Über weite Strecken befinden sich an ihnen zur Innenstadt hin hübsche Bepflanzungen und Sitzgelegenheiten. In der Dunkelheit werden die Anlagen und die im Wasser sprühenden Fontänen mit farbigem Lampen angestrahlt, so das die gesamten Anlagen zum Verweilen regelrecht einladen.

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An der nordwestlichen Ecke der Altstadt steht noch ein weiteres monumentales Tor. Dieses, aus jüngerer Zeit stammende Bauwerk trägt offensichtlich keinen Namen. Möglicherweise ist es als Siegestor gebaut worden, um an den Sieg unter Thao Suranaree über die laotischen Eroberer zu erinnern. Im Gespräch ist, dass das Innere dieses Tores als Museum für diese Frau hergerichtet werden soll.
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Auch das Denkmal mit den traditionell gekleideten Kriegern aus alter Zeit, das zwischen diesem Tor und dem Monument von Thao Suranaree steht, erinnert an diesen glorifizierten Sieg.

Alles in allem, Korat besinnt sich seiner Vergangenheit. Diese gepflegten Bauwerke tragen dazu bei, in der Bevölkerung das lokale Geschichtsbewusstsein und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Korater zu fördern.

Gepostet am 5. Aug. 2008 um 10:09 Uhr von Werner Schwalm

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