Wat Thep Pithhak Punnaram

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Wat Thep Pithhak Punnaram

Beitragvon KoratCat » 8. Okt 2015, 14:39

Gepostet am 21. Sept. 2009 um 11:02 Uhr von Werner Schwalm:

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Ein kräftiger Gewitterschauer erwischt uns, als wir uns diesem Wat nähern. Doch wie das im Isaan in der Regenzeit ist, so schnell wie ein Wetter aufzieht, so schnell zieht es auch wieder ab und nach einer halben Stunde scheint die Sonne wieder.

Jeder, der schon einmal über die Nationalstraße 2 in den Isaan gefahren ist, hat zwischen Muak Leck und Pak Chong in einigen km Entfernung an einem Berghang diesen großen sitzenden Buddha gesehen. Wenn mich meine Fahrt, von Bangkok aus, über Saraburi kommend, an dieser Statue vorbei führt, dann fühle ich mich fast wie Zuhause, denn dann bin ich wieder im Isaan, in der Provinz Nakhon Ratchasima, wo ich in der Stadt Korat meine Zelte aufgeschlagen habe.

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Majestätisch ist diese riesige, weiß strahlende Buddhastatue, in einen Berghang eingebettet und schaut weit in die unter ihm liegende Ebene, in der Obstbauern ihrer Arbeit nachgehen.

Wie alles etwas überdimensionierte in Thailand manchmal übertrieben als einmalig genannt wird, heißt es, diese Statue sei die größte ihrer Art. In Thailand. Wie auch immer, die majestätische Statue zieht alle Blicke auf sich und mancher Einheimische erhebt von der Autobahn aus im Vorbeifahren seine Hände andächtig zu einem Wai.

Begeisterte Besucher dieser Statue dichten ihr an, sie sei aus weißem Marmor, doch das gehört in das Reich der Fabeln, denn die Figur besteht aus Stahlbeton der mit einem weißen Anstrich versehen ist.

Luang Por Khao nennen die Einheimischen diese Buddhastatue, die zum Wat Thep Pithhak Punnaram gehört, der sich am Fuße des Berges befindet, von dem aus man über zwei Wege mit jeweils 1.250 Stufen den Fuß der 45 m hohen Statue erreicht. Symbolisch steht die Anzahl der Stufen für die Anzahl der Jünger des Buddha, die sich am Bucha Maka ohne vorherige Ankündigung versammelt haben und die Höhe der Statue symbolisiert die 45 Jahre, die der Buddha nach seiner Erleuchtung auf Erden verbracht hat, um die Menschen mit seiner Lehre vertraut zu machen.

Für mich war es natürlich eine Selbstverständlichkeit diesen Wat einmal zu besuchen. Allerdings die 1.250 Stufen mochten meine rheumatisierten Hüftgelenke nicht erklimmen.

Der Wat Thep Pithhak Punnaram als solcher ist an und für sich ein normaler Wat, doch wegen seiner großen Buddhastatue trotzdem eine Touristenattraktion und einen Besuch wert.

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Sehr interessant sind zwei große Geisterhäuschen in der Nähe des Eingangs.

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Wenn diese großen Trommeln betätigt werden, möchte ich nicht in der Nähe stehen.

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Und der Hahn, der sich respektlos auf eine liegende Buddhastatue niedergelassen hat, würde erschreckt das Weite suchen.

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Überhaupt hält sich eine große Hühnerschar auf dem Gelände des Wat auf.

Don ist nicht gerade begeistert, als ich anfange einige Statuen und Standbilder am Fuße des Berghanges zu fotografieren, denn wegen des soeben niedergegangenen Regens ist noch alles nass.

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Soll ich deshalb auf diese schönen Bilder verzichten?

Wir sind die einzigen Besucher und außer den Hühnern und Hähnen ist kein anderes Lebewesen zu sehen.

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Immer wieder finde ich neue Motive, die ich aufs Bild bannen kann.

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Dann stehen wir vor einer breiten Steintreppe, die es zu bewältigen gilt, wenn man dann über die schmaleren Stufen klimmen will, um bis zu dem sitzenden Buddha zu gelangen.

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Was währe ein Wat ohne einem Bhodibaum? Ihm würde ein wesentlicher Teil eines Wat fehlen.

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Natürlich finden wir in einem seitlich stehen Gebäude auch Andachtstätten.

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Und sogar der Abt des Klosters ist da, wenn auch nur auf einem Bild.

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Dann verlassen wir das Klostergelände, aber nicht, ohne auch noch das prachtvolle Eingangsportal auf Bild zu bannen.

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Auf der Rückfahrt sehen wir in der Ferne drei große Figuren aufragen, die natürlich unsere Neugierde erwecken.

Nichts wie hin. Doch der Zugang zu diesen Statuen ist uns verwehrt. Sie stehen in dem Gelände eines chinesischen Klosters, dessen Zugang nicht möglich ist.

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Doch seitlich des Klosters finden wir eine befahrbare Straße, von der aus ich wenigstens die drei chinesischen Götter aufs Bild bannen kann.

Doch ja, auch wenn geregnet hat und danach alles noch nass war, der Besuch war interessant und wenn wir einmal bei gutem Wetter wieder hier vorbeikommen, dann wollen wir auch die 1.250 Stufen bis zu der großen Buddhastatue erklimmen.

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